Deinen Podcast mit diesen Tipps verbessern

Es gibt ein paar Punkte, die sich in der Podcast Welt fast wie von selbst eingebürgert haben. Klar, schließlich orientieren wir Menschen uns oft an anderen. Manche Dinge die so im Podcasting von anderen übernommen werden sind gut, einige allerdings nicht. In der heutigen Podcast Episode möchte ich dir 7 Dinge vorstellen, die für einen Podcast nicht ganz so optimal sind. Außerdem verrate ich dir, was Du besser machen kannst und vor allem wie Du es besser machen kannst. Denn ich möchte, dass dein Podcast ein voller Erfolg wird. 

 

HIER KANNST DU DIE PODCAST FOLGE HÖREN

1. Du bist nicht der Held deines Podcasts

Wir starten den Podcast für uns selbst. Nein!
Der Podcast ist nicht für uns. Ein Podcast ist für unsere HörerInnen.

Die HörerInnen sind die Helden deines Podcasts.

Manchmal höre ich Sätze wie:

– Hör meine neue Episode…
– Hör dir meine Reise an…
– Hör dir meine Gedanken zum Thema X,Y an…

Das ist natürlich alles ganz nett, aber das macht dich zum “Guru”. Bist du das? Dann Go for it. Deine Hörer sind die Helden deines Podcasts und du der Meister.
Zeig ihnen den Weg, wie sie ihre Herausforderungen lösen können.

Also von Punkt A nach Punkt B. Ob nun Unterhaltung oder das Lösen eines Problems.

2. Vermarkte deine Podcast Folgen richtig

Wenn dein Podcast online gestellt ist, heißt das noch lange nicht, dass er auch gehört wird. Du vermarktest deine Episoden natürlich auch auf Social Media oder mit deinem Newsletter. Wenn du das machst, dann teile deinen HörerInnen immer mit, was sie davon haben, deine Episoden zu hören.

Anstatt zu sagen: Hör meine neue Episode…

Sag stattdessen: In der neuen Episode teile ich mit Dir 5 Dinge, die dein Leben besser machen.

Mach es so einfach wie nur möglich für deine HörerInnen und sag Ihnen, was sie bekommen werden.

3. Du hast keine Ahnung wer deine HörerInnen sind

Dein Podcast ist nicht für jeden da draußen. Du machst den Podcast für eine bestimmte Zielgruppe. Deine Inhalte gestaltest du ja direkt für deine HörerInnen, daher solltest du diese auch kennen.

Dafür ist zum einen die Hörer Persona ein wichtiger Punkt, zum anderen ist es aber auch wichtig, deine HörerInnen kennenzulernen. Kennenlernen kannst du deine HörerInnen z.B. über Umfragen oder über die Interaktion auf Social Media machen.

Wichtig: Stress dich am Anfang bitte nicht damit. Starte lieber erstmal mit deinem Thema und einer kleinen Zielgruppe. Im Laufe des Prozesses kannst du dich da immer weiter ran tasten. Denn Podcasting ist eine Reise, ein Prozess der sich weiterentwickeln darf.

4. Du verspielst die ersten 60 Sekunden

Die ersten 60 Sekunden deines Podcasts sind Goldwert. Verschwende die Zeit deiner HörerInnen nicht mit zu langen Einleitungen oder zu langen Intros oder Smalltalk oder Werbung. Die Gefahr, dass deine HörerInnen nicht weiter hören ist ziemlich groß.

Die ersten 60 Sekunden, sind dafür da deine HörerInnen neugierig zu machen. Also erzähl deinen HörerInnen was sie erwarten werden und komm auf den Punkt.

5. Zoom für Podcast Interviews zu nutzen

Versteh mich nicht falsch, Zoom ist ein wirklich tolles Tool. Es ist großartig für Meetings. Besonders in Zeiten von Corona.

Aber es gibt eine Sache für das du Zoom bitte nicht nutzen solltest:
Für deine Podcast Interviews!

Zoom zu nutzen ist ein dickes fettes NO-GO.

Jetzt fragst du dich bestimmt: Anika… warum, das denn? ⁠Alle anderen nutzen das doch auch.

Ich mach es jetzt mal wie meine Mama. Denn meine Mama sagte immer zu mir: “Anika, alle anderen interessieren mich nicht!” Und so mach ich es heute auch mit Dir…

Du interessierst mich. Und ich möchte, dass dein Podcast qualitativ grandios wird.

Und deswegen: Hör bitte auf Zoom zu nutzen!

Gut, ich erkläre dir mal kurz warum.

Zoom nimmt Cloudbasiert auf. Das bedeutet, dass wenn du den Aufnahme Button drückst, hört sich der Sound etwas krisselig an. Also nicht ganz klar.

Denn Zoom drosselt die Aufnahmequalität. Ja, auch dein teures, qualitativ hochwertiges Mikrofon wird daran nichts ändern.

Keine Angst, du musst jetzt nicht durch die halbe Welt reisen, um Interviews zu führen.

Online Aufnahmen gehen auch mit anderen Lösungen.

Tools, die Double-Ending aufnehmen. Double-Ending Aufnahme heißt, jeder nimmt auf seinem Computer auf. Vor Ort jeder auf seinem Laptop oder Computer.

⁠Der große Vorteil ist, dass Du dir keine Gedanken über den Schnitt machen musst, von Stellen in denen die Internetverbindung nicht ausreichend war. Denn die Aufnahme findet nicht übers Internet statt, sondern auf dem deinem lokalen Desktop. Das heißt keine Unterbrechungen und die Aufnahme ist astrein.
⁠⁠⁠
Es gibt zahlreiche Tools für Online Interviews, die mit diesem System funktionieren.

Und hier kommen meine Favoriten:

  1. Squadcast
  2. Riverside
  3. Zencastr

Damit bist du top aufgestellt, denn deine Interview Aufnahmen sind damit der Oberhammer! Glaubst du nicht? Dann teste es mal aus.

P.S.: Keine Sorge, ich weiß das ganz ganz viele ihre Interview per Zoom führen, du bist damit also nicht alleine.

6. Killerfrage in Interviews

Es gibt eine Frage, die ist einfach ziemlich der Killer eines jeden Interviews:
“Stelle dich doch mal vor”. Erstmal ist das keine Frage, sondern eine Aufforderung. Und dazu noch eine ziemlich langweilige.

Hör auf damit! Das ist unangenehm für deine Interviewgäste und für deine HörerInnen auch nicht besonders wertvoll, wenn dein Gast sich da um Kopf und Kragen redet oder einen auswendig gelernten Pitch vorträgt.

Den Gast entsprechend an zu moderieren ist deine Aufgabe!
Im Vorfeld machst du die Recherche.

Schade wäre doch, wenn HörerInnen nach dieser Frage schon abschalten.

7. Fokus nur auf die Download-Zahlen 

Viele PodcasterInnen stürzen sich auf die Download-Zahlen ihre Podcasts. Der Fokus ist knallhart nur auf den Downloads. Das Ziel sind oft 1.000 oder vielleicht auch 10.000 HörerInnen pro Folge. Aber diese Zahl ist nicht alles.

Fokussiere dich lieber auf die Kennzahl der Durchschnittlichen Nutzung deines Podcasts:

Wie viele HörerInnen hören deine Folgen komplett bis zum Ende an?
Wann brechen die HörerInnen die Folgen ab?

Ist die Abbruchrate sehr hoch, wäre es eventuell an der Zeit die Inhalte, das Format oder die Audioqualität zu verbessern.

 

Wie findest du diese Zahl heraus?

 

Du möchtest deinen Podcast verbessern?

 

Dann lass uns sprechen! Buche dir dein
kostenloses Mini-Coaching.

Gemeinsam schauen wir, wie wir deinen Podcast erfolgreich verbessern können.

Anika Bors

Anika Bors

Anika ist Gründerin von Podcastwonder, der Podcast rundum Service Agentur. Podcastwonder unterstützt Expert:Innen und Unternehmen im gesamten Prozess vor- und nach der Aufnahme eines Podcasts. Dabei nimmt sie ihre Kunden an die Hand, um den Marketingkanal Podcast erfolgreich für sich und ihr Unternehmen zu nutzen.