Strategien, um deine Podcast Marke aufzubauen

„Hast du schon die neue Folge von dem XY-Podcast gehört? Waaaas, du kennst den Podcast nicht? Das ist mein absoluter Lieblings-Podcast!! Der ist so super weil,…“ Geht dir bei diesen Sätzen ein leichtes Kribbeln durch den ganzen Körper? Kein Wunder, denn solche Aussagen sind wohl der Traum eines jeden Podcasters. Sie kommen von Hörern, die lieben, was du tust. Die sehnsüchtig jede Woche auf die neueste Podcastfolge warten. Deine Inhalte nur so aufsaugen. Und ihre Begeisterung für ihren Lieblings-Podcast mit jedem in ihrem Umfeld teilen.   Und ganz berechtigt fragst du dich nun: Wie um alles in der Welt bekommen die das hin? Wie schaffen Menschen es, dass ihr Podcast nicht nur unglaubliche Followerzahlen aufweist, sondern die Hörer so begeistert sind, dass sie quasi als Markenbotschafter durch die Welt laufen? Die Antwort ist ganz klar: Konsequentes Branding. Eine starke Marke zielt darauf ab, eine enge Beziehung zu den Kunden, Followern oder Hörern aufzubauen. Sie zielt darauf ab, dass sie sich mit der Marke identifizieren können. Du baust dir Vertrauen auf und schaffst dir so treue und loyale Kunden, die eben so begeistert von dir erzählen wie du es oben gelesen hast.   Vielleicht weißt du bereits, wie du dir eine starke Marke aufbaust, kannst aber noch nicht so ganz greifen, wie du nun bei deinem Podcast vorgehen sollst. Denn ja, dein Podcast ist (vermutlich) ein weiterer Teil deiner gesamten Marke, die über allem steht. Aber der Podcast selbst ist letztendlich auch eine eigene Marke, die sich aus der Wahrnehmung deiner Hörer bildet. Um eine starke Podcast Marke aufzubauen, solltest du die gängigen Prinzipen des Markenaufbaus beherzigen. Vor allem aber Emotionen, positive Erinnerungen, starke Verknüpfungen und enge Beziehungen zu deinen Hörern schaffen.   Eine solch starke Podcast Marke lässt sich allerdings nicht erzwingen und erst recht nicht von Heute auf Morgen aufbauen. Es erfordert etwas Zeit, Geduld und ein durchdachtes Konzept, das den allgemeinen Regeln des Markenaufbaus folgt. Im Folgenden haben wir für dich die 7 wichtigsten Strategien zusammengefasst, um deine starke und unwiderstehliche Podcast Marke aufzubauen.  

1.Fokussiere dich auf deine Podcast Hörer

  Eigentlich ist es so klar: Wenn du anfängst, deine Podcast Marke aufzubauen, sollten deine Hörer und Follower absolut im Vordergrund stehen. Dennoch gehen viele Hosts erst einmal so vor, dass sie überlegen, was IHNEN wichtig ist, worüber SIE gerne sprechen möchten und was SIE für interessant erachten. Natürlich sollte auch das eine Rolle spielen, aber im Fokus stehen deine Hörer! Sei dir ganz bewusst darüber, wer deine Kernzielgruppe ist und wer deinem Podcast im Idealfall zuhört.   Denn: Auch wenn du vielleicht gerne die breite Masse begeistern und an dich binden möchtest, sollte dir bewusst sein, dass du nicht alles für jeden sein kannst. Versuche also, deine Zielgruppe messerscharf zu definieren und daraus eine Persona, also deinen idealen Hörer, zu kreieren. Wie lebt er? Wofür interessiert sie sich? Wie ist sein Nutzerverhalten? Wo informiert sie sich?   Erst, wenn du genau verstehst, wen du versuchst zu erreichen, kannst du deine Message und deine Themen dementsprechend anpassen und auf die Bedürfnisse deiner Hörer zuschneiden. Kreiere eigens für sie eine Community, der sie sich zugehörig fühlen können, in der sie sich austauschen und zu einem Teil deiner Show werden können. So stärkst du einmal mehr die Beziehung zwischen deinem Podcast und deinen Hörern.  

2.Definiere deine Podcast Mission & Vision

  Ja, es macht unfassbar viel Spaß, einen Podcast zu konzipieren, kreative Ideen zu entwickeln und ihn zu launchen – aber es ist natürlich auch mit viel Arbeit verbunden, die jedem von uns bekanntlich auch mal über den Kopf wachsen kann. Gerade in solchen Phasen können dir deine Mission und Vision dabei helfen, am Ball zu bleiben und weiterhin guten Content für deine Hörer zu produzieren.   Du solltest dir zu 100% bewusst sein, warum genau du den Podcast machst und was dein größte Motivation dahinter ist. In deiner Vision solltest du ein möglichst konkretes Zukunftsbild für deinen Podcast entwerfen. Deine Mission sollte beinhalten, was genau du mit dem Podcast erreichen und wie du das schaffen möchtest, was deine Kernwerte sind und wie deine Hörer den Podcast wahrnehmen und über ihn sprechen sollen. Versuche, dich möglichst kurz zu halten und die Essenz, sozusagen die Seele des Podcasts auf den Punkt zu bringen.   Eine klare Formulierung hilft dir dabei, zukünftige Handlungen genau daran auszurichten und auch Kommentare von Hörern darauf zu überprüfen, ob die Wahrnehmung mit deiner Vision und Mission übereinstimmt. Langfristig können diese auch von deiner Community übernommen werden, so dass sie dir dabei helfen wird, deine Vision Wirklichkeit werden zu lassen.  

3.Lege dich auf eine Podcast Markensprache fest

  Na klar – jeder Host hat eine ganz eigene Stimme, aber auch im übergeordneten Sinne sollte dein Podcast seine eigene Markensprache haben. Erlaube dir, ganz und gar du selbst zu sein und dadurch deine Einzigartigkeit zum Vorschein zu bringen. Sei kreativ und mutig und bringe deine Persönlichkeit in jedem möglichen Bereich zum Ausdruck – nicht nur in der Show, sondern auch auf der Website, deinen Produkten und in deiner Community.   Eine gute Idee ist es, markenspezifische Sprache zu benutzen – wie wäre es zum Beispiel, eigene Wörter zu kreieren und zu nutzen, die deiner Show entsprechen und die nur deine Hörer verstehen?! DU als Host bist der wichtigste Teil des Podcasts, nein, eigentlich BIST du der Podcast. Mache das mit deiner ganz eigenen Sprache und deinem persönlichen, kreativen Stil deutlich – die Welt braucht nicht irgendeinen neuen Podcast, sie braucht DICH, deine kreativen Ideen, deinen inspirierenden Stil und deine neuen Perspektiven.  

4.Kreiere eine passende Bildsprache

  Zu deiner einzigartigen Markensprache gehören natürlich auch die passenden visuellen Stücke – vor allem das Podcastcover. Dein Cover sollte so konzipiert sein, dass es deiner Zielgruppe, deiner Vision und Mission entspricht und es deine Markenwerte widerspiegelt!

5.Festige deine Markenpräsenz

  Du hast eine tolle, einzigartige Podcast Marke aufgebaut!? Wunderbar! Aber was bringt dir das, wenn niemand davon erfährt? Es ist also mindestens genauso wichtig, dafür zu sorgen, dass deine Marke präsent ist. Du kannst dich zum Beispiel von anderen Podcasts featuren lassen, Gastbeiträge für bekannte Blogs schreiben oder Kooperationen eingehen – wichtig ist allerdings immer, dass die Kanäle bzw. Partner auch zu deiner Vision und Mission passen! So gehst du nicht nur sicher, dass deine Marke glaubwürdig bleibt, sondern auch, dass die neuen Adressaten potentiell genau zu deiner Zielgruppe gehören.   Damit auch neue Hörer sich direkt ein besseres Bild von deinem Podcast machen können, erstelle eine Übersicht, wo sie ihn überall finden können, wo er bereits gefeatured wurde und wo es Content gibt, den du für dein Publikum erstellt hast. Du solltest es deinen Hörern außerdem so leicht wie möglich machen, einzelne Episoden und Infos mit ihrem Netzwerk zu teilen. Präsenz auf deinen eigenen Social Media Kanälen zu zeigen ist natürlich selbstverständlich – immer in Hinblick darauf, dass deine Posts mit deiner Markenidentität übereinstimmen. Und letztendlich: Sei einfach dein eigener größter Fan und erzähle überall von deinem neuen Podcast-Baby!  

6.Erstelle laufend markenbezogenen Content

  Wenn du dein Ziel erreichst und deine Hörer lieben, was du erzählst, werden sie sehnsüchtig auf mehr warten. Bleibe unbedingt am Ball und schaffe so konstant und häufig wie möglich neuen Mehrwert für deine Community. Stelle hierbei immer sicher, dass deine Marke repräsentiert wird und du in ihrem Sinne handelst und kommunizierst, denn sie soll schließlich einen Wiedererkennungswert bekommen! Eine gute Idee ist es, deinen eigenen kleinen „Style Guide“ für deine Podcast Marke zu entwerfen, in dem du bestimmte visuelle Konzepte und Ideen einordnest und Dinge wie Farbpaletten, Schriften, Logo und Fototypen festlegst. Diesen Guide solltest du deine gesamte Präsenz benutzen, sei es auf Social Media, Blogbeiträgen oder deiner Website. Dein Content sollte nicht nur optisch deine Marke widerspiegeln, sondern auch inhaltlich. Bringe immer wieder deine Message rüber und stell so sicher, dass deine Hörer verstehen, was du ihnen zwischen all den Zeilen sagen möchtest.  

7.Sorge für eine einzigartige Erfahrung

  Warum wir diesen Punkt ans Ende der Liste setzen? Weil wir dir auch zum Schluss noch einmal ganz deutlich machen wollen, wie unglaublich wichtig es ist, dass deine Hörer sich wohl bei dir fühlen und das bekommen, was sie sich wünschen – und somit bei dir bleiben. Denn was wäre dein Podcast ohne seine Hörer? Grundlegend solltest du natürlich dafür sorgen, dass es deinen Followern so leicht wie möglich gemacht wird, deinen Podcast zu hören und auf ihn zuzugreifen. Versuche aber, darüber hinaus zu denken und Interaktion mit deinen Hörern zu fördern und sie zusätzlich zu begeistern.   Können sie kommentieren? Reagierst du auf Kommentare? Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ihnen die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen und Wünsche für das nächste Thema zu äußern? Vielleicht bist du sogar besonders kreativ und entwickelst eine spezielle App für deinen Podcast, versendest liebevolle Newsletter oder erstellst exklusiven Content, auf den nur deine Hörer zugreifen können. Nutze jede Möglichkeit, um die Beziehung zu deinen Hörern zu stärken und so innig wie möglich zu gestalten – und dir damit selbst den Traum zu erfüllen, dass sie aus eigener Begeisterung heraus als deine Markenbotschafter durch die Welt gehen.   Du benötigst Hilfe beim Aufbau deiner starken Podcast Marke? Dann melde Dich für ein kostenloses Mini-Coaching an. Dann können wir gemeinsam schauen, wie Du die Podcastwelt rocken kannst.  

Anika Bors

Anika ist Gründerin von Podcastwonder, der Podcast rundum Service Agentur. Podcastwonder unterstützt Experten und Unternehmen im gesamten Prozess vor- und nach der Aufnahme eines Podcasts. Dabei nimmt sie ihre Kunden an die Hand, um den Marketingkanal Podcast erfolgreich für sich und ihr Unternehmen zu nutzen.