Machst du dir eigentlich Gedanken darüber, wie du deinem Gegenüber etwas kommunizierst? Oft ist uns gar nicht bewusst, welche wahnsinnigen Kräfte hinter unseren Worten stecken. Selbst ein noch so kleines, für uns unscheinbares Wort kann enorm viel bewirken. Worte führen auch dazu, dass wir oft nicht oder falsch verstanden werden.

Auch, wenn wir nicht im bildlichen Sinne Gewalt anwenden, kann unsere Sprache doch damit gefüllt sein. Ich habe mich mit der lieben Kathy darüber unterhalten, wie wir gewaltfrei kommunizieren. Sie bietet Beratungen und Coachings für Eltern, Erzieher und Lehrer an. Dabei hilft ihnen besser zu verstehen, was Kinder mit ihrem Verhalten wirklich zum Ausdruck bringen wollen. So können sie unterstützt werden, Konflikte mit Kindern im Alltag für alle zufriedenstellend zu lösen.

Diesmal gibt sie ihre Tipps an uns aus der Podcastwelt weiter, damit wir alle sanfter und wertschätzender kommunizieren können.

Hier erfährst du:

  • Was gewaltfreie Kommunikation überhaupt bedeutet
  • Wie du herausfindest, ob du richtig verstanden wirst
  • Wie du deine Kommunikation sanfter gestalten kannst
  • Wie du auf eine bewusste Kommunikation in deinem Podcast achtest

Mehr über Kathy Weber

Kathy Weber gewaltfreie Kommunikation

Kathy bietet Beratungen und Coachings für Eltern, Erzieher und Lehrer an. Dabei hilft sie ihnen besser zu verstehen, was Kinder mit ihrem Verhalten wirklich zum Ausdruck bringen wollen.

Mehr über Kathy findest du hier:

Was bedeutet eigentlich gewaltfreie Kommunikation?

Viele bleiben schon an dem Wort „Gewalt“ hängen und denken sich, dass sie doch niemanden schlagen und daher keine Gewalt anwenden. Aber allein schon Worte haben eine große Macht. Daher macht es auf jeden Fall Sinn, darüber nachzudenken, wie du mit Empathie kommunizierst. Das fängt schon damit an, niemanden zu verurteilen und einen Schuldigen zu suchen. Auch ohne Belohnung, Bestrafung oder Manipulation sowie auf Augenhöhe miteinander zu sprechen zählt dazu.  Empathie fängt bei dir selbst an. Das bedeutet, deine Gefühle mit deinen Bedürfnissen zu verbinden. In einem Konflikt neigen wir schnell dazu, andere verantwortlich zu machen oder uns schuldig zu fühlen. Wenn du jemanden nicht für etwas verurteilst, kannst du dich authentisch und echt in jemanden hineinfühlen.  Wenn die Basis ein wertfreier Boden ist, kannst du eine Lösung für einen Konflikt finden, die für beide in Ordnung ist. Die Bedürfnisse von allen Parteien sollten berücksichtigt werden. Wenn es keinen Gewinner oder Verlierer gibt und alle gleichwertig sind, findet gewaltfreie Kommunikation statt.  Leider gibt es diese Art von Kommunikation in unserer Gesellschaft viel zu selten. Letztendlich entsteht dabei eine große Unzufriedenheit. Deshalb ist es Kathys Herzensmission, eine freundlichere und friedvollere Welt zu gestalten. 

So findest du heraus, ob du auch richtig verstanden wurdest

Es ist immer interessant, wie es bei anderen ankommt, was und wie du etwas sagst. Manche Menschen sagen etwas und du verstehst absolut nicht, was sie eigentlich meinen. Ein guter Tipp von Kathy ist nachzufragen, wie etwas ankommt, was du gerade mitgeteilt hast. Sie selbst erkundigt sich auch oft bei ihren Kindern, was sie denn gerade verstanden haben und lässt sie das nochmal wiederholen.  Auch innerhalb ihres Teams fragt Kathy am Ende eines Meetings, was genau bei allen angekommen ist. Wenn es dein Gegenüber nochmal wiederholt, weißt du auch ganz genau, ob du richtig verstanden wurdest.  Dieses Vorgehen eignet sich auch perfekt für deinen Podcast, wenn du Interview-Gäste einlädst. Mit einer kurzen Nachfrage kannst du immer sichergehen, ob dich dein Gegenüber richtig versteht.

Mit Rücksicht auf bestimmte Worte kannst du deine Kommunikation weicher gestalten

Es gibt verschiedene Wörter, die eine Kommunikation sehr „hart“ wirken lassen. Anstatt dich zu „entschuldigen“, kannst du etwas „bedauern“. Entschuldigen bedeutet ja, dass jemand an etwas Schuld war, was wieder mehr belastend wirkt. Auch „aber“ ist ein sehr kräftiges Wort, denn es macht den vorangegangenen Satz völlig unwirksam. Dafür kannst du es mal mit dem Wort „und“ oder „gleichzeitig“ versuchen, um eine Gleichwertigkeit hinzubekommen. Auch die Worte „nein“, „nicht“, „sollen“ oder „müssen“ haben eine starke Auswirkung, wenn du sie nutzt. Dabei geht es nicht darum, die aufgezählten Worte gar nicht mehr in den Mund zu nehmen. Vielmehr darfst du in das Bewusstsein kommen, um sie weniger oder wesentlich bewusster zu nutzen. 

So kannst du auf eine bewusstere Kommunikation im Podcast achten

Mach dir genaue Gedanken, wie du deine Hörer ansprechen möchtest. Sprichst du sie lieber als eine Gruppe an oder jeden einzelnen per du? Denke auch darüber nach, was du an sie weitergeben möchtest und wie du es rüberbringst. Frage dich gerne auch, ob deine Aussagen auch für Außenstehende deutlich zu verstehen ist. Vielleicht macht es für dich auch Sinn, auf bestimmte Dinge in deiner Kommunikation zu verzichten, wie ein paar der „harten“ Worte.

Denke dabei nur daran, dass es kein Richtig oder Falsch gibt. Wie du dich entscheidest, ist immer die für dich richtige Entscheidung. 

Kathy ist in ihrem Podcast besonders Authentizität wichtig, da sie ihren Hörern keine Märchen erzählen möchte. 

So ist Kathys Podcast entstanden

Kathy wurde von einer Freundin ohne ihr Wissen zu einem Infoabend in der Schule angemeldet, an dem sie einen Vortrag halten sollte. Zu dieser Zeit hatte sie gerade erst ihre Trainerausbildung zur gewaltfreien Kommunikation gemacht. Auf diesen Infoabend hatte sie sich aber trotzdem eingelassen und es gab sogar ca. 40 interessierte Eltern. Hier konnte sie ihren ersten Vortrag zum Thema gewaltfreie Kommunikation halten. 

Anschließend wollte sie gerne ein Buch für Eltern dazu schreiben. Kathy dachte sich aber, dass sie viel lieber spricht, als zu schreiben. So kam ihr dann die Idee für ihren Podcast. Die Idee vom Buch hatte sie im Grunde auf den Podcast übertragen. Heute ist der Podcast sehr erfolgreich und sogar auf Platz 1 in der Kategorie Eltern.

Wenn du mit Feuer und Flamme bei einer Sache bist, wird es laut Kathy auch funktionieren. Sie möchte so viele Eltern wie möglich damit erreichen, um wirklich etwas in der Kommunikation zu bewegen. Genau dafür ist der Podcast eine hervorragende Möglichkeit, um Menschen einen kostenlosen Einblick in eine Thematik zu geben. 

Kathy fragt ihre Hörer auch immer wieder nach Feedback zum Podcast. So kann sie sich selbst ständig weiterentwickeln und bietet Interessenten einen ehrlichen Überblick zu ihrem Content. 

Noch mehr Infos zu einer wertschätzenden Kommunikation findest du in der zugehörigen Podcast-Episode.

Ich freue mich, wenn du durch Kathys wertvollen Input auch für deine eigenen Kommunikation etwas mitnehmen kannst. Wie du siehst, gibt es einige Punkte, die wir alle dabei berücksichtigen können. 

Du wünschst dir noch mehr Tipps und Impulse, um die Podcastwelt so richtig zu rocken? Dann kannst du dir gerne ein kostenloses Erstgespräch buchen. Wir besprechen ganz unverbindlich, wie wir deinen Podcast erfolgreich voranbringen werden.

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Anika Bors

Anika Bors

Anika ist Gründerin von Podcastwonder, der Podcast rundum Service Agentur. Podcastwonder unterstützt Experten und Unternehmen im gesamten Prozess vor- und nach der Aufnahme eines Podcasts. Dabei nimmt sie ihre Kunden an die Hand, um den Marketingkanal Podcast erfolgreich für sich und ihr Unternehmen zu nutzen.

 

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