So hilft dir eine Marketing Strategie dabei, deinen Podcast besser zu vermarkten

Hast du schon eine perfekte Marketing Strategie für deinen Podcast gefunden? Oder bist du mit deinen Hörerzahlen einfach noch nicht zufrieden? Das kann sehr schnell frustrieren, denn deine ganze Arbeit ist dann umsonst.

Damit du künftig wesentlich mehr Menschen erreichst, habe ich die liebe Melanie Retzlaff von Business mit Struktur für dich interviewt.

 

Sie berichtet darüber:

  • Warum eine Marketing Strategie unbedingt nötig ist, um die richtigen Menschen zu erreichen
  • Aus welchen Faktoren eine Strategie für dein Marketing besteht
  • Warum du selbst nicht der Held deine Marketing-Story sein solltest
  • Dass du mehr Vertrauen gewinnst, wenn du von dir aufgestellte Thesen beweisen kannst
  • Wie dir die 5 Bewusstseinsstufen bei deiner Content-Erstellung helfen, um deine Umsätze zu erhöhen

HIER KANNST DU DIE PODCAST FOLGE HÖREN

Warum Marketing ohne Strategie vor allem heute nicht einfach ist

Marketing ist ein sehr komplexes Thema. Es gibt einen Käufer- und einen Verkäufermarkt. Bei einem Verkäufermarkt liegt die Macht stark auf den produzierenden Unternehmen. Der Konsument muss somit das kaufen, was gerade da ist (wie damals in der DDR).

In der westlichen Welt sind wir in einem Käufermarkt. Bei einem Käufermarkt liegt die Macht stark auf den Konsumenten. Es gibt ein Überangebot, weshalb die Käufer das Produkt kaufen möchten, das am besten zu ihnen passt.

In Käufermärkten müssen die Unternehmen somit auch wesentlich aktiver im Marketing sein, um die Menschen spezifisch ansprechen zu können. Dafür gibt es unendlich viele Möglichkeiten, wie Internet-Marketing, klassische Print-Medien oder Direkt-Marketing. Aufgrund der vielen Möglichkeiten ist es auch sehr unübersichtlich und Marketing ist zudem sehr teuer. Wenn du hier nicht strategisch rangehst, kann das sehr schnell zu einem Fass ohne Boden werden. Du investierst ohne einen Plan Geld in bestimmte Marketingkanäle, ohne einen Return on Invest zu bekommen.

Eine richtige Marketing Strategie besteht nur aus zwei Faktoren

  1. Was willst du sagen
  2. Wo willst du es sagen?

Was du sagen möchtest, ist extrem wichtig. Du kannst das nicht einfach aus der Hüfte schießen und heute dies und morgen jenes sagen. Es muss sich vielmehr um eine strategisch ausgearbeitete Message handeln. Hierbei gilt es zu definieren, wer überhaupt dein Kunde ist und was er hören muss, damit er sich auch angesprochen fühlt. Um das professionell zu erarbeiten, ist einiges an Zeit und Arbeit nötig.

Wenn du dann eine gute Story ausgearbeitet hast, geht es im zweiten Schritt darum, wo du es sagen möchtest. Du entscheidest also, welche Kanäle du für deine Marketingbotschaft nutzen möchtest. Es funktioniert nämlich nicht, auf allen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Deshalb solltest du auch nicht alle möglichen Marketingkanäle bespielen.

Es kostet einiges an Energie, immer wieder auf deinen ausgewählten Kanälen dieselben Dinge zu sagen. Immerhin herrscht auf den Kanälen ein großer Lärm, den du mit deiner Botschaft durchdringen musst. Eine bestimmte Story hilft dir dabei, deine Marketing-Botschaft anschaulich zu gestalten.

Wenn du das „Was“ und das „Wo“ definiert hast, musst du nur noch testen, ob dein ausgewählter Marketingkanal auch funktioniert. Das findest du nicht über dein reines Bauchgefühl heraus, sondern durch eine Berechnung. So erfährst du, ob das in einen Kanal investierte Geld mindestens wieder zurückkommt. Am besten investierst du einen Euro und bekommst 3 oder 4 Euro wieder zurück.

Mach dich nicht selbst zum Helden der Geschichte

In deiner Marketingstory ist die Balance zwischen dir und deiner Zielgruppe sehr wichtig. Du bist zwar der Experte, aber der Held der Geschichte ist deine Zielgruppe. Wenn du zu viel von dir erzählst, kannst du schnell dich selbst in den Vordergrund stellen.

Du hast aber die Rolle des Mentors oder Meisters wie beispielsweise Gandalf zu Frodo oder Meister Yoda zu Luke Skywalker. Als Meister hast du natürlich Autorität und Empathie, die du auch demonstrieren musst. Es sollte aber nicht so viel sein, dass du der Held der Geschichte wirst. Setze immer deine Zielgruppe in den Vordergrund.

Oft tragen Experten etwas zu dick auf. Das kann an Unerfahrenheit liegen oder an einem zu großen Geltungsdrang. Dann wird Marketing aber auch etwas schwierig, denn letztendlich möchtest du ja deinen Kunden helfen und nicht dir selbst.

Beweise von dir aufgestellte Thesen, um mehr Vertrauen zu gewinnen

Vor allem in der Online-Welt passiert viel Fake, weshalb die Menschen oft Angst haben. Wir als Unternehmer müssen daran arbeiten, diese Angst zu mindern. Beweise helfen enorm bei der Überzeugungsarbeit.

Hierfür gibt es 3 Möglichkeiten:

  • Theoretisch: du beweist deine Aussage mit einem Konzept einer anerkannten Person. Melanie arbeitet als Beweis für eine These beispielsweise gerne mit dem Cashflow Quadranten von Robert Kiyosaki.
  • Empirisch: du beweist deine Aussage mit Zitaten, Testimonials oder Zahlen aus eigenen Experimenten.
  • Analogisch: nach Aristoteles gibt es außerhalb der Wissenschaft noch diese dritte Form von Beweisen. Hierbei geht es um Geschichten, Anekdoten oder Mythen. Dies ist eine besonders starke Beweis-Form, da es meist sofort klick macht. Ein Beispiel dafür wäre: „Alles im Leben hat einen Zyklus – wie unsere Jahreszeiten“.

Diese 3 möglichen Beweise für deine Aussagen bieten sich auch besonders gut für deinen Podcast an. Dein Podcast ist an sich schon ein sehr vertrauenserweckender Kanal. Dieses Vertrauen wird dadurch noch mehr gestärkt.

Darauf kommt es bei der Content-Erstellung für die Marketing-Kanäle an

Denke dich zunächst stark empathisch in deine Zielgruppe hinein. Das bedeutet, du holst deine Zielgruppe zuerst dort ab, wo sie gerade steht. Erst dann zeigst du dich und deine Expertise. Überlege dir daher, welche Fragen sich deine Zielgruppe stellt und beantworte diese im Detail. Allein dadurch wirst du enorm viele Content-Ideen bekommen.

Die 5 Bewusstseinsstufen helfen dir bei deiner Content-Erstellung

Es gibt 5 Bewusstseinsstufen von uns Menschen. Für dich sind diese Stufen als kleine, unterschiedliche Zielgruppe zu sehen, die du mit deinem Content bedienst. Dazu zählen:

  • unbewusst
  • problembewusst
  • lösungsbewusst
  • produktbewusst
  • maximalbewusst

Maximalbewusst

Die höchste Bewusstseinsstufe ist maximalbewusst. Das sind Kunden, die bereits mit dir gearbeitet haben und genau wissen, was du verkaufst. Sie fragen sich, ob du ihnen nicht auch bei einem anderen Problem weiterhelfen kannst. Wenn du dir darüber Gedanken machst, wobei diese Personen noch Hilfe benötigen, findest du perfekte Folgeangebote.

Produktbewusst

In der produktbewussten Stufe kennen dich die Menschen bereits, haben aber noch nichts von dir gekauft. Sie prüfen jetzt dein Angebot und wägen genau ab, ob es zu ihnen passt. Diese Informationen musst du nun in deinem Content ausarbeiten. Die Interessenten stehen in der Stufe kurz vor der Kaufentscheidung. Daher schaffst du es hier mit den entsprechenden Infos besonders gut, diese Zielgruppe genau abzuholen und deine Conversions zu erhöhen.

Lösungsbewusst

Menschen in der lösungsbewussten Stufe kennen dich noch nicht, wissen aber, dass sie die von dir angebotene Lösung benötigen. Sie wissen beispielsweise schon, dass sie einen Podcast starten wollen und/oder dafür Unterstützung benötigen. Diese Menschen sind schon bereit für dein Angebot und du musst sie davon gar nicht mehr überzeugen. SEO bietet sich hierfür perfekt an, um gefunden zu werden.

Problembewusst

Die problembewusste Bewusstseinsstufe ist schon etwas komplizierter. Diese Personen wissen bereits, was ihr Problem ist. Die entsprechende Lösung kennen sie aber noch nicht. Sie wissen beispielsweise, dass sie ihre Expertise nach außen tragen müssen, da sie sonst keiner als Experte wahrnimmt. Die Lösung könnte ein Podcast sein. Kreierst du für diese Probleme Content, stellst du die Lösung direkt vor.

Unbewusst

Noch schwieriger ist die unbewusste Stufe. Diese Menschen kennen noch nicht mal ihr Problem. Sie wissen aber, dass irgendwo der Schuh drückt. Im Coaching mit Melanie geben diese Personen beispielsweise an, sie benötigen eine Marketing Strategie. Eigentlich müsste aber das Geschäftsmodell an sich geändert werden. Da sie von dem Problem aber noch nichts wissen, können sie dafür auch noch keine Lösung finden.

Da sich vor allem in den letzten beiden Stufen sehr viele Menschen befinden, musst du sehr viel Content produzieren, um diese Zielgruppe abzuholen. Wenn du dieses reichhaltige Konzept aber anwendest, kannst du für jede der Bewusstseinsstufen den passenden Content kreieren.

Nutze Content-Recycling, um das Rad nicht immer wieder neu zu erfinden

Damit du nicht ständig wieder vor einem leeren Blatt Papier sitzen und von vorn beginnen musst, kannst du bereits vorhandenen Content mehrmals verwenden. So kannst du beispielsweise deinen bestehenden Blogartikel auch für eine neue Podcast-Folge verwenden. Aus dem Inhalt könntest du gleichzeitig noch ein YouTube-Video und Social-Media-Posts erstellen.

Wenn du dich immer wieder mit komplett neuen Content-Themen beschäftigst, bleiben vielleicht wichtigere Dinge liegen. Denn neben der Content-Erstellung hast du als Selbstständiger oder Unternehmer noch viele andere Aufgaben. Vor allem, um vorhandenen Content wiederzuverwenden, kann dich ein Team sehr gut unterstützen.

Fazit: Eine Marketing Strategie ist unerlässlich, um möglichst viele Menschen mit deinem Podcast zu erreichen

Wie Melanie dir nun aufgezeigt hat, ist eine Strategie dringend nötig. Nur so gelingt es dir, auch die richtigen Menschen mit deiner Botschaft anzusprechen. Ohne ein Konzept verschwendest du sowohl deine kostbare Zeit als auch dein Geld.

In der zugehörigen Podcast-Episode mit Melanie Retzlaff findest du noch viele Insider-Infos zum Thema unternehmerische Reise. Damit gelingt es dir, dein Business noch wesentlich besser zu strukturieren und deine Umsätze enorm zu erhöhen. Melanie ist wirklich DIE Business-Expertin schlechthin. Höre also unbedingt mal rein.

Hier gibt es noch mehr Infos zu Melanie von Business mit Struktur. Sie hilft dir dabei, wie du mit einer stabilen Struktur von der Selbstständigkeit ins Unternehmertum wechseln kannst, um aus der Zeit-gegen-Geld-Falle zu entkommen.

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Wir können ganz unverbindlich besprechen, wie wir deinen Podcast erfolgreich voranbringen können.

Anika Bors

Anika Bors

Anika ist Gründerin von Podcastwonder, der Podcast rundum Service Agentur. Podcastwonder unterstützt Expert:Innen und Unternehmen im gesamten Prozess vor- und nach der Aufnahme eines Podcasts. Dabei nimmt sie ihre Kunden an die Hand, um den Marketingkanal Podcast erfolgreich für sich und ihr Unternehmen zu nutzen.